Aktuelle Infos der Politischen Gemeinde

Einbürgerung

Laut Art. 24 der Gemeindeordnung Oberembrach vom 11. März 2009 ist der Gemeinderat zuständig für die Erteilung des Gemeindebürgerrechts.

Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung vom 9. Juni 2020 unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung in das Bürgerrecht von Oberembrach aufgenommen:

Janus Alexandra Joanna (w), geboren 1973, von Deutschland

 

Trinkwasserqualität

Die Wasserversorgung Oberembrach sichert die Qualität des Trinkwassers und führt deshalb, gestützt auf die Lebensmittelgesetzgebung, in regelmässigen Abständen Untersuchungen anhand von Proben durch. Neben den allgemeinen mikrobiologischen und chemischen Eigenschaften des Trinkwassers rückten in letzter Zeit Rückstände von Pflanzenschutzmitteln oder deren Abbauprodukte in den Fokus der Öffentlichkeit. Die Wasserversorgung Oberembrach hat darauf reagiert und das Untersuchungsspektrum im Rahmen der Selbstkontrolle auf diese Aspekte erweitert.

Die Resultate von Ende März 2020 zeigen auf, dass drei Grenzwerte der 8 testbaren Chlorothalonil-Metaboliten überschritten werden. Die Konzentration von zwei Metaboliten der Quellen Silberberg und Hinterrüti und einer des Grundwasserpumpwerks Steinacker liegen deutlich über dem definierten Grenzwert von 0.1 ug/l. Als Sofortmassnahme wurden die beiden Quellen in den Verwurf genommen, d.h. das Wasser wird nicht mehr in die Wasserversorgung eingespeist. Wie lange es dauern wird, bis die Rückstände im Trinkwasser zurückgehen, wird sich zeigen. In der Zwischenzeit werden in Zusammenarbeit mit den zuständigen kantonalen Ämtern ausführbare Massnahmen abgeklärt und nach Möglichkeit umgesetzt, um die Konzentrationen dieser Stoffe auf einem tiefen Stand zu halten.

Trinkwasser mit Gehalten von relevanten Metaboliten über dem Höchstwert entsprechen nicht den gesetzlichen Anforderungen, was allerdings nicht gleichzusetzen ist mit einer akuten Gesundheitsgefährdung beim Genuss dieses Trinkwassers. Das Trinkwasser im Kanton Zürich kann bedenkenlos konsumiert werden. Die gefundenen Konzentrationen sind so gering, dass keine Gefahr für die Gesundheit besteht.

Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) hat für diesen Sommer eine Überarbeitung der Weisung vom August 2019 in Aussicht gestellt. Das BLV will darin das Vorgehen bei Höchstwertüberschreitungen konkretisieren, die zeitlich und finanziell tragbare, auf die einzelne Wasserversorgung zugeschnittene Massnahmen ermöglichen sollen. Für die Überarbeitung der Weisung benötigt das BLV Daten der Wasserversorgung zur Rückstandssituation. Das Kantonale Labor wird deshalb von den Zürcher Gemeinden weitere Beprobungen vornehmen, sodass die Öffentlichkeit bis im Spätsommer 2020 zusammen mit dem AWEL informiert werden kann.

Gemeinderat Oberembrach



Datum der Neuigkeit 18. Juni 2020
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Gedruckt am 15.07.2020 06:46:17